Halloween im Fiesta 2011
Wir hatten noch einen spannenden Abend....
Unsere geführte Nachtwanderung führte entlang der Harmsstr. am Gymnasium vorbei, Richtung Weesen dann sind wir natürlich in den Wald abgebogen.
Wir durften nicht laut sein, das hat die Spannung schon erhöht. Doch begleitet hat uns eine Geschichte, über den "altbekannten Mann, der jede Nacht durch diesen Wald streift um seinen Hund zu suchen..."
Das hat der -Joe Brammer- wirklich spannend gemacht, immer wenn er die Geschichte weiter erzählt hat, zündete er eine Kerze an und hielt sich diese dicht vors Gesicht. Taschenlampen waren ansonsten verboten.
Ab der Abzweigung des letzten Gebäudes, direkt in den dunklen Wald hinein, hatten die Kinder noch einmal die Möglichkeit, mit einem Betreuer um zu drehen. Doch auch die Ängstlichsten entschieden sich für den Nervenkitzel.
An einem kleinen Bodenunebenen Waldstück, vor dem Lutterbach sollten die Kinder alleine durchgehen, so als Mutprobe. (Zwei Große gingen vor und warteten mit einem Kerzenlicht auf die Ankommenden.)
Die Jüngsten, Ängstlichen sind mit den Erwachsenen gemeinsam gegangen. Hier endete die Geschichte, das wohl doch der Mann nicht mehr gesehen wurde. Beim weitergehen entlang des dunklen Waldstücks am Lutterbach, hatten die Kinder nicht nur Angst vor der Dunkelheit, dem eventuell doch noch passierenden sondern auch noch, das sie den Abhang herunter in den Bach rutschen würden.
Als dann das letzte Stück im Wald vor uns lag, hörten wir neben uns im Wald merkwürdige Geräusche. Waren das nun Geister oder Hexen oder der Mann. Da aber die jungen Erwachsenen schon von beginn an sich leise über Wildschwein Geschichten, die im Krankenhaus endeten unterhielten, ging dann von denen eine echte Angst aus, die dann schnell uns überholten und riefen "lauft, lauft," na da sind aber alle ganz schön gerannt, mit echter Angst.
Mich als Jugendpflegerin hätte es erwischt, ich war die Letzte, schon ein komisches Gefühl, nicht zu wissen was da hinter einem ist... Ist ja alles gut gegangen, auch das sehr erschreckte Mädchen, welches doch auch geweint hatte, konnte sich bald wieder beruhigen.
Dann im Fiesta haben wir uns noch einmal am Buffet gestärkt.
Dann wurde erst einmal getanzt, natürlich war der bekannte Stoptanz dabei und die Reise nach Jerusalem. Ein Gruppenspiel : Ein Stift ist an vier Seilen befestigt, eine Gruppe führt diesen Stift, der von einem Gegner gehalten wird. Den Spielern wird ein Symbol gezeigt, welches die gegnerische Mannschaft erraten muß, durch die Führung des Stiftes auf ein Papier.
Zu späterer Stunde haben zwei Gruppen noch je eine Gruselgeschichte geschrieben. Als gute Nachtgeschichten wurden diese vorgetragen, mit einer "Soundmaschiene" mit echten Gruselgeräuschen untermalt.
Pünktlich als die Eltern zum abholen kamen, endete der Abend mit der letzten Geschichte.
Diese erscheinen dann auf der Homepage des Fiestas.
Zu mehr Spielen hatten wir gar keine Zeit, ich denke die Kinder hatten einen schönen Abend.
Liebe Grüße Birgit Lipownik